GVB Gruppe
GVB Gruppe

Geschichte und Meilensteine

Seit über 200 Jahren sichert und versichert die Gebäudeversicherung Bern alle Gebäude im Kanton Bern. Das Umfeld hat sich seit der Gründung 1807 markant verändert. Heute sind die Elementarschäden die grösste Herausforderung – im Vergleich zu früher, wo dies die Feuerschäden waren. Finden Sie hier alles zu der Geschichte und zu den Meilensteinen der Gebäudeversicherung Bern und ihren Tochtergesellschaften.

2000 – heute

2016

Die Gebäudeversicherung Bern verzeichnet erneut niedrige Schadenszahlen. Ihre kommen dank dieses positiven Geschäftsergebnisses zum fünften Mal in Folge in den Genuss einer Überschussbeteiligung – diesmal in Höhe von 30 Millionen Franken.

Im März startet die GVB eine Präventionskampagne zum Thema Blitzschutz. Sie unterstützt Hausbesitzer bei der Installation von Blitzschutzsystemen mit bis zu 2500 Franken. Die Nachfrage ist gross, 333 Kunden profitieren von diesem Angebot.

Als Investorin in nachhaltige Wohnformen startet die GVB zwei neue Projekte: In Burgdorf werden sich ältere und jüngere Menschen als Nachbarn in Genossenschaftswohnungen gegenseitig unterstützen. Auf dem Areal des ehemaligen Tramdepots Burgernziel entsteht gemeinsam mit der Wohnbaugenossenschaft wbg8 ein Wohn- und Geschäftskomplex, der ein Leuchtturmprojekt auf dem Weg in die 2000-Watt-Gesellschaft sein wird.

Die beiden Tochtergesellschaften sind nach wie vor auf Erfolgskurs und behaupten sich trotz starker Konkurrenz am Markt. Bei der GVB Services AG steigt das Auftragsvolumen der Brandschutzberatungen weiter an. Die GVB Privatversicherungen AG setzt ihre Diversifikationsstrategie fort und entwickelt das neue Produkt GVB Tech.

Die GVB Gruppe definiert ausserdem neue ehrgeizige Klimaziele bis 2020. In diesem Zeitraum will sie den CO2-Verbrauch gegenüber 2014 um 30 Prozent senken.

2015

Die Kunden der Gebäudeversicherung Bern profitieren dank des guten Geschäftsverlaufs 2014 von einer Überschussbeteiligung von 30 Millionen Franken.

Die GVB Privatversicherungen AG schlägt bei der Vermarktung der Erdbebenversicherung GVB Terra neue Wege ein: Hauseigentümer schweizweit können online das Erdbebenrisiko an ihrem Wohnort erfahren und mit zwei Klicks die Erdbebenversicherung abschliessen.

Die Gebäudeversicherung Bern lanciert www.Heureka.ch, die umfassende Informationsplattform zu Brandschutzauflagen bei Bauprojekten für Planer und Architekten.

Die beiden Stiftungen «Bernische Stiftung zur Prävention von Gebäudeschäden» und «Bernische Stiftung für nichtversicherte Gebäudeschäden» fusionieren. Der neue Name lautet «Stiftung für Prävention und nicht versicherte Gebäudeschäden». Der Stiftungszweck wird erweitert und der veränderten Bedrohungslage durch den Klimawandel (Permafrost, Rutschungen, etc.) angepasst.

2014

Die Kunden der Gebäudeversicherung Bern profitieren dank des guten Geschäftsverlaufs 2013 von einer Überschussbeteiligung von 25 Millionen Franken.

Die schweren Gewitter und der Dauerregen im Sommer verursachen insgesamt Schäden in Höhe von 14 Millionen Franken für die Gebäudeversicherung Bern und die GVB Privatversicherungen AG.

Die GVB Privatversicherungen AG führt GVB Solar als Zusatzversicherung für Solaranlagen ein.

2013

Die Kunden der Gebäudeversicherung Bern profitieren dank des guten Geschäftsverlaufs 2012 von einer Überschussbeteiligung von 25 Millionen Franken.

Die GVB Privatversicherungen AG nimmt ihre Geschäftstätigkeit auf. Im Angebot sind zunächst fünf Zusatzversicherungen

  • Erweiterte Objektversicherung GVB Plus
  • Umgebungsversicherung GVB Top
  • Gebäudewasserversicherung GVB Aqua
  • Bruchversicherung GVB Casco
  • Erdbebenversicherung GVB Terra

Im Oktober gibt die GVB Privatversicherungen AG eine Kooperation mit der Allianz Suisse bekannt. Dadurch kann sie ihren Kunden drei weitere Versicherungen anbieten: Bauwesenversicherung, Bauherrenhaftpflichtversicherung und Gebäudehaftpflichtversicherung.

2012

Das Nationale Klimaforum entwickelt sich weiter zum Swiss Energy and Climate Summit und findet ab sofort jährlich in Bern statt. Die Gebäudeversicherung Bern ist weiterhin Hauptpartnerin.

Die Betriebsbewilligung der GVB Privatversicherungen AG tritt nach einem Bundesgerichtsentscheid in Kraft.

2011

Die GVB Services AG nimmt ihre Tätigkeit auf.

1. Januar: Inkrafttreten des neuen Gebäudeversicherungsgesetzes.

2010

9. Juni: Der Grosse Rat verabschiedet das total revidierte Gebäudeversicherungsgesetz, welches die Leistungsbereitschaft der GVB nachhaltig stärken soll. Bewährte Elemente wie Rechtsform und Monopol mit Versicherungsobligatorium bleiben bestehen. Neu erhält die GVB mehr unternehmerischen Handlungsspielraum, wodurch sie ihre Risiken breiter streuen und ihr versicherungstechnisches Ergebnis verbessern kann. Ausserdem werden Führung und Aufsicht neu klar getrennt.

23. Dezember: Eintrag der neu gegründeten Tochtergesellschaften der GVB ins Handelsregister: GVB Privatversicherungen AG und GVB Services AG.

2009

Ein breiter Hagelzug am 26. Juli 2009 beschädigt 16'800 Gebäude und richtet Schäden in Höhe von 60 Millionen Franken an.

2007

Unter dem Motto «200 Jahre Schutz und Sicherheit» feiert die GVB ihr 200-Jahr-Jubiläum. Gleichzeitig wird der Kanton Bern im Sommer von einer Reihe schwerer Unwetter heimgesucht – praktisch keine Region bleibt verschont.

Zum 200. Geburtstag bringt die GVB ihren Kundinnen und Kunden ein Stück Bern näher. Zum Beispiel das Jungfraujoch oder das Zentrum Paul Klee zum Jubiläumstarif.

Am ersten nationalen Klimaforum in Thun, organisiert von der GVB und der Universität Bern, erörtern über 400 Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik die Auswirkungen des Klimawandels auf Umwelt und Volkswirtschaft.

2006

Gründung der Bernischen Stiftung zur Prävention von Gebäudeschäden. Diese motiviert die Gebäudeeigentümer, Massnahmen zum Schutz vor Elementarschäden zu ergreifen.

1. Anerkennungsstufe EFQM (Committed to Excellence, ein Qualitätszertifikat). Die GVB erhält im Rahmen der Teilnahme am ESPRIX 2007 einen von externen Assessoren erstellten Feedbackbericht.

2005

Das Hochwasser vom 20./21. August wird zum bisher grössten Elementarschadenereignis der GVB. 6432 Gebäude werden beschädigt, die Schadensumme beträgt 308,6 Millionen Franken.

Die Gebäudeversicherung Bern und die Wetterredaktion SF METEO des Schweizer Fernsehens lancieren den Wetter-Alarm, einen SMS-Informationsdienst, der vor Unwettern warnt und so Schäden verhindert. Der Wetter-Alarm wird heute von den kantonalen Gebäudeversicherungen schweizweit getragen und ist auch als kostenlose App verfügbar

2003

Die Gebäudeversicherung Bern lanciert zusammen mit dem Hauseigentümerverband die Internetplattform hausinfo.ch als Online-Ratgeber. Bestehende sowie angehende Haus- und Stockwerk-Eigentümern erhalten hier Antworten zu allen Themen rund ums Haus.

2001

Übernahme des Bereichs Öl- und Chemiewehr/Strassenrettung vom Kanton Bern.

1900 – 2000

1999

Lawinen, Hochwasser, Hagel und der Sturm «Lothar» machen das Jahr zu einem der bisher grössten Schadensjahre der Gebäudeversicherung Bern: 72'000 Gebäude werden beschädigt, der Schaden beträgt insgesamt 364,7 Millionen Franken.

1995

Das neue Feuerschutz- und Wehrdienstgesetz FWG (heute Feuerschutz- und Feuerwehrgesetz FFG) tritt in Kraft.

1971

Inkraftsetzung eines neuen Gebäudeversicherungsgesetzes mit Namensänderung von Brandversicherungsanstalt (BVA) zu Gebäudeversicherung des Kantons Bern.

1951

Übertragung der feuerpolizeilichen Funktionen und damit der Aufgaben zur Schadenverhütung und –bekämpfung vom Kanton an die Brandversicherungsanstal.

1942

Einschluss des Hagelrisikos für Gebäude.

1927

Einführung der zusätzlichen Versicherungsdeckung für die Elementarschadenrisiken Sturmwind, Hochwasser, Überschwemmung, Lawinen, Schneedruck und -rutsch, Steinschlag und Erdrutsch.

1914

  • Versicherung der Gebäude zu 100 Prozent des Versicherungswertes.
  • Einführung der Bau- und Explosionsversicherung auf Freiwilligkeit.
  • Einführung der Beiträge an die Schadenverhütung und -bekämpfung. Mitwirkung bei Feuerpolizei.

1910

Gründung des Interkantonalen Rückversicherungsverbandes (IRV) durch die 18 kantonalen Gebäudeversicherungen. Der IRV ermöglicht als eigenständiger Rückversicherer die jederzeitige Zahlungsfähigkeit der einzelnen Gebäudeversicherung ohne jegliche Verwendung staatlicher Mittel.

1903

Gründung der Vereinigung Kantonaler Feuerversicherungen (VKF) als Dachorganisation der 18 öffentlich-rechtlichen Gebäudeversicherungen.

1800 – 1900

1881

  • Einführung des allgemeinen Versicherungsobligatoriums und des Monopols.
  • Versicherung der Gebäude zu 80 Prozent des Versicherungswertes.
  • Prämie nach Gefahrenklassen.

1834

  • Überführung der Brandversicherungsanstalt in ein Definitivum
  • Einführung des Versicherungsobligatoriums für Gebäude des Staates, der Gemeinden, der Armen- und Kirchenfonds.

1807

Start der Brandversicherungsanstalt des Kantons Bern (BVA), mit rund 6000 versicherten Gebäuden und einem Gesamtversicherungswert von rund 20 Millionen Franken, vorerst für eine Probezeit von 25 Jahren. Versicherung von Gebäuden gegen Feuerschäden zum Zeitwert mit Einheitsprämie.

1806

Der Kleine Rat (heute Regierungsrat) erlässt die «Verordnung zur Errichtung einer allgemeinen Brandversicherung für den Kanton Bern» (datiert vom 28. Mai 1806).