GVB Gruppe
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Vorgehen im Schadensfall

Die Einsatzkostenversicherung deckt Ersteinsatzkosten von überraschend eintretenden Ereignissen, insbesondere von Natur- und Zivilisationsereignissen, die für die betroffenen Gemeinden zu einer Katastrophe oder Notlage führen (siehe Verordnung, Art. 3 Versicherte Ereignisse und Art. 4 Versicherte Leistungen).

Voranmeldung eines Gesuchs um Rückerstattung von Einsatzkosten

Betroffene Gemeinden sind gebeten, möglichst bald nach dem Ereignis ein provisorisches Gesuch bei der Geschäftsstelle der EKV anzumelden.

Ein provisorisches Gesuch enthält folgende Angaben: Ansprechperson, Datum des Ereignisses, Kurzbeschrieb des Ereignisses, provisorische Kostenschätzung.

Definitives Gesuch

Die betroffenen Gemeinden sind gebeten, die definitive Kostenzusammenstellung möglichst schnell der Geschäftsstelle EKV einzureichen.

Die Kostenzusammenstellung ist wie folgt zu gliedern:

  • Einstzkosten der eigenen Feuerwehr
  • Einsatzkosten des eigenen Zivilschutzes
  • Einsatzkosten überörtlicher Feuerwehren und Zivilschutzorganisationen
  • Einsatzentschädigungen privater Helfer
  • Einsatzkosten der Verwaltung, die als Überzeit entschädigt werden
  • Einsatzkosten, Massnahmen Dritter (Unternehmer) an Gewässern. Die Absprache bezüglich Subventionen wird zwischen der EKV und dem Kantonalen Tiefbauamt geregelt
  • Einsatzkosten, Massnahmen Dritter (Unternehmer) zugunsten gemeindeeigener Infrastrukturen (Gemeindestrassen, Plätze etc.)

Die Einsatzkosten sind wie folgt zu dokumentieren:

  • Datum der Ausführung
  • Beschrieb der Massnahmen
  • Rechnungsbelege mit entsprechenden Rapporten
  • Fotos
  • Konto, auf welches die beitragsberechtigten Kosten zu vergüten sind

Weiteres Vorgehen

Die Gesuche werden vom technischen Kundenberater der Geschäftsstelle geprüft und anschliessend mit den Ansprechspersonen der Gemeinde besprochen.

Die Auszahlung erfolgt basierend auf den Revisionsbericht an die betroffene Gemeinde.