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Strategisch die Herausforderungen meistern

Aufgrund des Klimawandels verursachen häufigere und heftigere Unwetter heute mehr Schäden und höhere Kosten. Überproportional steigende Schadensummen durch Elementarereignisse wie Überschwemmungen, Hagel und Sturm müssen finanziert werden. Dies ist eine der grössten Herausforderungen, die die GVB aktuell zu meistern hat.

Steigende Kosten können leicht durch Prämienerhöhung oder Leistungskürzung aufgefangen werden. Solche Massnahmen greifen aus Sicht der GVB jedoch zu kurz und sind nicht kundenorientiert. Um die Leistungsbereitschaft langfristig und nachhaltig zu stärken, wollte sie ihren unternehmerischen Handlungsspielraum erweitern, um ihre Risken künftig breiter streuen zu können. Mit der Revision des Gebäudeversicherungsgesetzes (GVG) wurde ihr dies nun ermöglicht. Damit kann die Geschäftsstrategie vollumfänglich umgesetzt werden. Trotz steigender Schäden aus Elementarereignissen wird es der GVB somit auch weiterhin möglich sein, ihren Kundinnen und Kunden einen guten Schutz zu günstigen Konditionen anzubieten.

 

Das neue GVG ist per 1. Januar 2011 in Kraft getreten und löst das alte Gebäudeversicherungsgesetz aus dem Jahr 1971 ab. Die neuen gesetzlichen Rahmenbedingungen bringen der GVB mehr unternehmerischen Handlungsspielraum, eine Flexibilisierung im versicherungstechnischen Vollzug sowie eine Modernisierung der Corporate Governance. Die bewährten Elemente der öffentlich-rechtlichen Anstalt mit Monopol und Versicherungsobligatorium bleiben auch nach Inkrafttreten des revidierten GVG bestehen. Im Vergleich mit Kantonen ohne Monopol resultieren aus diesem System 30 bis 50 Prozent tiefere Prämien.

 

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