Präventionskampagne
Sie sind rasch montiert und kosten wenig: Rauchwarnmelder warnen frühzeitig – vor allem Schlafende. Weil jedes Opfer eines zu viel ist, lancierte die GVB im Herbst 2008 die Kampagne «Rauch-Signal».
Selbst wenn manch einer denkt: «Bei mir brennt es sowieso nicht» – es sind nicht nur Kerzen, Cheminées oder Zigaretten, die Brände auslösen, auch elektrische Geräte oder Leitungen können ein Feuer mit verheerenden Folgen verursachen. Besonders gefährlich ist dies nachts. Denn Schlafende riechen den Rauch kaum. Erwachen sie, ist es meist schon zu spät: Man sieht nichts, kann sich schlecht orientieren, atmet giftigen Rauch ein und schafft selbst in vertrauter Umgebung nur wenige Meter. Die frühe Warnung ist deshalb das wirksamste Mittel, um Leben zu retten. Eine unkomplizierte und günstige Lösung für den Wohnbereich stellen Rauchwarnmelder mit Batterien dar, deren durchdringendes akustisches Signal Schlafende aufschreckt. Die kleinen Geräte sind preisgünstig und lassen sich einfach an die Decke schrauben: am besten in jedem Wohn- und Schlafraum, in Flur und Treppenhaus.
GVB-Kampagne «Rauch-Signal»
In der Schweiz kommen bei Brandfällen pro 1 Million Einwohner im Durchschnitt vier Menschen ums Leben – niedrigere Zahlen finden sich nirgends sonst auf der Welt. Doch die GVB findet: Jedes Opfer ist eines zu viel. Deshalb startet sie gemeinsam mit Partnerorganisationen die Informationskampagne «Rauch-Signal» und will so dazu beitragen, dass in immer mehr Schweizer Haushalten Rauchwarnmelder installiert werden. Auch die richtige Wartung ist ein Thema: Es empfiehlt sich, Batteriestand und Funktionsfähigkeit von Zeit zu Zeit zu überprüfen und die Geräte mit dem Staubsauger zu reinigen, um Fehlalarme durch Staub oder Insekten zu vermeiden. Viele Informationen, Kauftipps für Rauchwarnmelder sowie praktische Hinweise zu Handhabe und Kontrolle finden Sie unter www.rauch-signal.ch.
fire link: Umfassender Brandschutz für Gastronomie, Gewerbe und Baudenkmäler
Für Betriebe, die gesetzlich nicht verpflichtet sind, eine Brandmeldeanlage zu installieren, aber mehr Sicherheit wollen, hat die GVB fire link entwickelt. Wo ein einfacher Rauchmelder nichts nützt, weil ausserhalb von Betriebsund Öffnungszeiten niemand da ist, ist das System ideal:
fire link alarmiert per Mobiltelefon einen definierten Personenkreis, und dann erst die Feuerwehr. So kann zum Beispiel zuerst der in der Nähe wohnende Hausmeister alarmiert werden, der den Alarm bestätigen oder stoppen kann, bevor die Feuerwehr ausrückt. Weil die Gebäudenutzer selbst die ersten entscheidenden Abklärungen unternehmen, werden Falsch- und Fehlalarme reduziert und Kosten gespart. Die GVB übernimmt bis zu 25 % der Investitionskosten für fire link.

