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Datum 09.10.2008 |
Engagement im Klimaschutz Die Gebäudeversicherung Bern (GVB) musste sich aus ihrem Engagement in der Klimaregion Bern zurückziehen. Das zur Verfügung gestellte Risikokapital in Höhe von 10 Mio. CHF wird im Rahmen der Anlagestrategie für andere nachhaltige Investitionen verwendet. Das Engagement im Klimaschutz wird somit weitergeführt. Die GVB ist Trägerin und Initiantin des Nationalen Klimaforums und mit der Erstellung einer Klimabilanz wurde der Startschuss für die klimaneutrale Geschäftsführung gegeben.
Klimaregion Bern – Rahmenbedingungen verunmöglichen Klimaprojekte Zum 1. Klimaforum im September 2007 hat die GVB ihr Engagement in der Klimaregion Bern bekannt gegeben. 10 Mio. CHF waren als Risikokapital bereitgestellt, mit denen die GVB direkt in die Klimaoptimierung ausgewählter Projekte investieren wollte. Ziel war es, vorzugsweise im Kanton Bern nachhaltig Projekte zu unterstützen, die den Ausstoss von klimaerwärmenden Treibhausgasen reduzieren – und mit diesem präventiven Klimaschutz einen Teil zur Verminderung zukünftiger Elementarschadenereignisse beizutragen.
Nach dem Start der Klimaregion Bern durch Initiative der GVB konnten weitere Investoren, interessierte Projektpartner, Projektideen und eine Prüfgesellschaft gefunden werden. Bereits wurden erste Klimaprojekte definiert. Leider blieben die Rahmenbedingungen für Klimaprojekte vom Bund lange aus. Erst Anfang Oktober 2008 wurde ein Wegweiser für CO2-Kompensationen in der Schweiz vom Bundesamt für Umwelt (BAFU) veröffentlicht. Dieser Wegweiser verunmöglicht faktisch die Umsetzung von Klimaprojekten in der Schweiz, die Emissionsrechte generieren. Trotz intensiver Diskussionen konnte keine für die Investoren attraktive Lösung gefunden werden.
Die GVB zieht sich daher aus dem Projekt Klimaregion Bern zurück und verwendet das Kapital in Höhe von 10 Mio. CHF im Rahmen der Anlagestrategie für andere nachhaltige Investitionen. Gegebenenfalls ist eine Widererwägung der Klimaregion Bern im Jahr 2012 möglich, wenn die Verpflichtungsperiode des Kyoto-Protokolls (2008-2012) ausgelaufen ist.
Engagement der GVB im Klimaschutz weiterhin gross Für die konkrete Prävention im Kerngeschäft unterstützt die GVB die Hauseigentümer bei der Realisation von Objektschutzmassnahmen, z. B. durch Beratung und durch Motivationsfinanzierungen für Massnahmen zur Verhinderung oder Verminderung von Gebäudeschäden. Dazu stehen Mittel der 2006 von der GVB gegründeten Präventionsstiftung zur Verfügung.
Die GVB ist Initiantin und Trägerin des Nationalen Klimaforums, mit dem Ziel dazu beizutragen, das Bewusstsein der Bevölkerung für das Phänomen Klimawandel zu stärken und die daraus hervorgehenden immensen Schädigungspotenziale erkennbar zu machen. Der Vorsitzende der Geschäftsleitung der GVB, Herr Ueli Winzenried, ist Präsident des Klimaforums. Er ist im Klima-Netzwerk von Wissenschaft und Wirtschaft aktiv.
GVB erstellt Klimabilanz – Ziel ist die klimaneutrale Geschäftsführung Die GVB hat im September 2008 eine ISO-14064-konforme Treibhausgasbilanzierung durchgeführt und abgeschlossen. Diese Bilanzierung wurde durch die Schweizerische Vereinigung für Qualitäts- und Management-Systeme (SQS) zertifiziert. Die Swiss Climate AG zeichnet mit dem Label „Swiss Climate“ Unternehmen mit einer Klimastrategie aus. Der GVB zeigt die Klimabilanz Potenziale für die künftige CO2-Reduktion in ihrem Kerngeschäft auf. Mit der Bilanzierung verpflichtet sich die GVB, Massnahmen zur Reduktion von Treibhausgasemissionen umzusetzen. Eine Klimastrategie wird erstellt.
Erklärtes Ziel der Klimastrategie der GVB ist es, die Geschäftsaktivitäten klimaneutral bzw. kompensiert durchzuführen. Damit setzt die GVB intern und extern Zeichen für die Priorität des Klimaschutzes in der Schweiz.
Label-Bronze: Die GVB hat die CO2e Bilanzierung durchgeführt. |
