Aktuelles / Medienmitteilungen
|
Datum 23.07.2007 |
Eine erste Unwetterbilanz 2007
Die starken Niederschläge von Freitag und Samstag haben vor allem in den Regionen Schwarzenburg, Bern, Worb, Kiesental sowie in der Region Thuner- und Brienzersee zu weiteren rund 500 Gebäudeschäden durch überschwemmte Untergeschosse geführt. Die Gebäudeversicherung Bern (GVB) rechnet mit einer Schadensumme von gegen 4 Millionen Franken.
Die erste Unwetterbilanz der GVB für dieses Jahr ergibt ein düsteres Bild: Seit Beginn der Gewitterserie, Anfang Juni 2007, sind bei der GVB rund 13'000 Meldungen über Gebäudeschäden eingegangen. Verglichen mit dem Hochwasserereignis von 2005 entspricht dies der doppelten Anzahl gemeldeter Schäden. Auch die Schadensumme ist hoch: Bis heute schätzt die GVB die entstandenen Schäden aus den Unwettern auf insgesamt 125 Millionen Franken. Sie beträgt damit bereits das Zweieinhalbfache aller Elementarschäden des letzten Jahres. Sollten weitere starke Unwetterschäden folgen, ist eine spätere Prämienerhöhung nicht mehr auszuschliessen.
Die hohe Zahl an Schadenmeldungen stellt eine enorme Belastung des GVB-Kundencenters dar. Längere Wartezeiten am Telefon sind deshalb unvermeidlich. Die Organisation der GVB wird zurzeit stark gefordert. Trotz der für diese Zeit üblichen Ferienabwesenheiten ist der grösste Teil der über 100 Schätzungsexperten der GVB im Einsatz, und auch intern stehen die Mitarbeitenden vollumfänglich für die Schadenmeldungen und deren Erledigung zur Verfügung. Die GVB unternimmt in dieser aussergewöhnlichen Situation alles, um die Schadenfälle rasch und unbürokratisch zu erledigen. So werden zum Beispiel auch ehemalige, heute pensionierte Mitarbeiter wieder für die Schadenerledigung eingesetzt, um die grosse Anzahl Schadenmeldungen administrativ zu bewältigen und die Schadenerledigung zu beschleunigen.
|
