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Datum
03.02.2006
«Leck-Puck» erhält den Prix Prévention der GVB

Gebäudeversicherung Bern (GVB) - Medieninformation vom 3. Februar 2006

 

«Ralf Anderegg aus Münsingen hat den Prix Prévention 2006 der Gebäudeversicherung Bern (GVB) für seinen Wassermelder «Leck-Puck» erhalten. Neben dem Haupt- wurden zwei Nebenpreise für Präventionsmassnahmen vor Hochwasser vergeben: prämiert wurden eine Wasserschutztüre und die Verglasung von Lichtschächten.

Die Gebäudeversicherung Bern (GVB) schrieb im vergangenen Jahr zum zweiten Mal den «Prix Prévention» aus. Der mit 20'000 Franken dotierte Preis wird für Beiträge zur Verhinderung oder Minderung von Feuer- und Elementarschäden verliehen. Ziel des Prix Prévention ist zum einen die Sensibilisierung der Bevölkerung für Sicherheitsaspekte rund um Feuer- und Elementarschäden, zum anderen die Verhinderung oder Minderung der jährlich auftretenden Schäden durch konkrete Präventivmassnahmen.

 

Nach einer sorgfältigen Selektion, in welcher unter anderem die Präventionswirkung, die Innovation und die Nachhaltigkeit der 38 eingereichten Projekte beurteilt wurden, hat die Jury mit Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik im November drei Eingaben nominiert. Da die Bewertung der nominierten Projekte nur wenig differierte, entschloss sich die Jury, diesmal den Gewinn aufzuteilen und einen Haupt- sowie zwei Nebenpreise zu vergeben. Die Preisverleihung fand am 3. Februar in der Gebäudeversicherung Bern in Ittigen statt.

 

Den Hauptpreis und damit 10'000 Franken gewann Ralf Anderegg aus Münsingen für den Wassermelder «Leck-Puck». Das von Anderegg entwickelte Gerät, das heute von der Telma AG in Seftigen produziert wird, hilft Wasserschäden durch Rinnstellen im  Wohnbereich, etwa bei der Spühltisch-Armatur oder unter dem Geschirrspüler, zu verhindern. Mit seinen Sensoren reagiert der «Leck-Puck» auf Nässe und warnt die Bewohner mit einem akustischen Signal. Auch 30 Tage bevor seine Batterie leer ist, piepst der «Leck-Puck».

 

Mit je 5000 Franken wurden die Eingaben der anderen zwei Nominierten, Stuart Deyhle und Heinz Kempa, prämiert. Stuart Deyhle aus Thun liess eine Wasserschutztüre herstellen, die  in hochwassergefährdeten Zonen gute Dienste leistet: Die Metalltüre mit Gummidichtung wurde während des Hochwassers vom August 2005 in Gwatt bei Thun erfolgreich eingesetzt. Heinz Kempa erhielt den Preis für eine Eigenkonstruktion. Der Oberburger schützt sein Einfamilienhaus vor Hochwasser mit selbst gebauten Glaswänden rund um die Lichtschächte. Diese ästhetische Lösung verhindert Lichtverlust und erhält gleichzeitig die Belüftung der Kellerräume.

 

Um einen Eindruck der eingegangenen Bewerbungen zu vermitteln, werden im Foyer der Gebäudeversicherung Bern, Papiermühlestrasse 130, 3063 Ittigen, bis zum 3. März die 11 besten Projekte in Form eines Kurzbeschriebes präsentiert. (Besichtigung möglich während der Büro-Öffnungszeiten, Montag bis Freitag von 8-12 Uhr und von 13-17 Uhr).

 

Die Ausschreibungsfrist für den Prix Prévention 2008 hat im Oktober 2005 begonnen und läuft bis Ende September 2007. Interessenten können sich telefonisch, brieflich oder per E-Mail beim Sekretariat Prix Prévention, Gebäudeversicherung Bern, Papiermühlestrasse 130, 3063 Ittigen, Tel. 031 925 11 11, prixprevention@gvb.ch, für die Zustellung der Bewerbungsunterlagen (noch in Arbeit) registrieren lassen.

 

Bilder in Druckqualität (mit Beschrieb) der drei prämierten Projekte finden Sie in der Rubrik «Projekte 2006». Fotos der Preisträger und der Preisverleihung stehen Ihnen am 6. Februar ab 12 Uhr hier zur Verfügung. Der Abdruck aller Bilder ist honorarfrei, Quellenangabe: GVB

 

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