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Datum 10.03.2006 |
Geschäftsbericht 2005 Gebäudeversicherung Bern (GVB) - Mitteilung vom 20. März 2006
Hochwasser in Brienz 2005 Die Gebäudeversicherung Bern (GVB) blickt auf ein sehr intensives Jahr zurück: 389,2 Millionen Franken betrug die totale Schadenlast aus Elementar- und Feuerschadenereignissen im Geschäftsjahr 2005. Hauptverantwortlich dafür war die Hochwasserkatastrophe des letzten Sommers, die mit einer Schadensumme von 308,6 Millionen Franken und mit 6432 beschädigten Gebäuden als grösstes Elementarschadenereignis in die bald 200-jährige Geschichte der GVB eingeht. Dank Auflösung von 49 Millionen Franken Rückstellungen ist das Ergebnis ausgeglichen.
Gebäude, die bis zu zwei Wochen unter Wasser standen, Verunreinigungen durch Öl und Benzin sowie Folgeschäden, die erst Monate nach dem Hochwasser zu Tage traten – im vergangenen halben Jahr musste das Schadenausmass der Hochwasserkatastrophe mehrmals nach oben korrigiert werden. Rund 40 % der Schadenfälle in Zusammenhang mit dem Hochwasser ist bereits abgeschlossen. Von allen Mitarbeitenden der GVB verlangte das Rekordhochwasser höchstes Engagement: Insbesondere die rund 80 Schätzungsexperten, das Kundencenter und die Schadenabteilung sorgten für eine kundenfreundliche und rasche Schadenbewältigung. Damit die Qualitätssicherung laufend verbessert werden kann, hat die GVB seit dem Jahr 1999 unter anderem in neue Informatiksysteme zur rascheren Schadenabwicklung investiert und im vergangenen Dezember zudem eine Kundenfeedbackkarte eingeführt.
Mit 389,2 Millionen Franken erreichte die Jahresgesamtschadensumme im Jahr 2005 ein historisches Rekordniveau. Das Hochwasser hat daran einen Anteil von 308,6 Millionen Franken. Glücklicherweise fielen die übrigen Elementarschäden relativ moderat aus (siehe Tabelle 1 Schadenjahr 2005). Auch die Feuerschäden liegen deutlich unter dem langjährigen Schnitt. Die weltweit positive Entwicklung an den Kapitalmärkten führte zu einem erfreulichen Anlageresultat von 94,2 Millionen Franken. Das negative Betriebsergebnis von 48,3 Millionen Franken wurde durch das Auflösen von 49 Millionen Franken Rückstellungen ausgeglichen.
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