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Datum 22.06.2007 |
Heftige Gewitterfront über der Schweiz Die breite Gewitterfront, welche am Donnerstagmorgen vom Jura her über die Regionen Laupen, Bern, Seeland, Fraubrunnen, Burgdorf und den Oberaargau zog, hat erneut Schäden in Millionenhöhe verursacht. Die Gebäudeversicherung Bern (GVB) rechnet aufgrund einer ersten Analyse mit rund 3000 beschädigten Gebäuden und einer Schadensumme von rund 45 Millionen Franken. Die meisten Gebäudeschäden dürften in Lyss entstanden sein, wo der Lyssbach über die Ufer trat und weite Teile des Dorfes überfluteten. Zahlreiche Schadenmeldungen trafen auch aus der Region Burgdorf, hier vor allem aus Heimiswil, Oberburg und Wynigen, der Stadt und Region Bern wie Neuenegg, Fraubrunnen, aus dem Emmental, dem Oberaargau sowie aus dem Berner Jura, hier vor allem aus dem Vallée de Tavannes. Rund ein Drittel aller Feuerwehr-Korps im Kanton Bern war im Einsatz. Die Schäden entstanden hauptsächlich durch Wasser- und Schlamm-Einbrüche in Häusern, Kellern, Garagen und Einstellhallen. Es wurden auch einige Gebäudeschäden durch Hagel, Sturm und Hangrutschungen gemeldet.
Schon am Mittwochabend verursachte ein Gewitter mit Hagel Schäden an Gebäuden. Auch in der Region Burgdorf, Oberburg, Hindelbank und Fraubrunnen entstanden einige Schäden durch überflutete Keller und Garagen sowie durch umgestürzte Bäume. In der Region Kandersteg fiel Hagel. Diese Schäden hielten sich jedoch im Rahmen eines durchschnittlichen Sommergewitters.
Bei der GVB sind alle rund 380'000 Gebäude im Kanton Bern gegen Elementar- und Feuerschäden mit einem Versicherungswert von insgesamt 283 Milliarden Franken versichert. Dazu gehören unter anderem auch Schäden an Gebäuden durch Überschwemmungen, Erdrutsche, Sturm und Hagel.
Bernhard Müller, Leiter Kommunikation
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