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Datum 21.06.2006 |
Einsatzkostenversicherung der Gemeinden in ausserordentlichen Lagen (Medienmitteilung vom 21. Juni 2006)
Die Stiftung Einsatzkosten der Gemeinden (EKV) in ausserordentlichen Lagen hat an 37 schwer betroffene Gemeinden des August-Hochwassers von 2005 Entschädigungen von insgesamt zwei Millionen Franken ausbezahlt. Ausserhalb des August-Hochwassers hat die Stiftung die Gemeinden Saxeten, Ochlenberg und Heiligenschwendi bei der Bewältigung von ausserordentlichen Lagen unterstützt. Namentlich wegen des Hochwasserereignisses resultierte in der Jahresrechnung der Stiftung ein Verlust von 0,5 Millionen Franken. Dank dem erfreulichen Kapitalergebnis hielt sich der Verlust in diesen Grenzen.
Die Einsatzkostenversicherung wird solidarisch von allen 398 Gemeinden des Kantons Bern getragen. Mit pauschalen Prämien, die je nach Grösse der Gemeinde zwischen 250 und 25'000 Franken betragen, wird ein Kapital geäufnet. Aus diesem Kapital stehen dem Stiftungsrat pro Ereignis maximal zwei Millionen Franken, bzw. pro Jahr höchstens vier Millionen Franken zur Auszahlung an betroffene Gemeinden zur Verfügung. Jede Gemeinde hat im Schadenfall einen Selbstbehalt zu tragen. Er beträgt das Zehnfache der einbezahlten Prämie, mindestens jedoch 5'000 Franken.
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